Wer die Qual hat, hat die Wahl. Ein Sprichwort, dass auf vieles zutrifft, auch auf das Bankenwesen in Deutschland. Finanzkrisen machen Anleger und Bankkunden immer unsicherer. Bei welchen Banken ist das Geld noch sicher? Und neben der Unsicherheit kommt auch noch ein Wirrwarr an Angeboten hinzu.
Wo man das Geld anlegt, bleibt jedem selbst überlassen, ob risikoreich oder sicher, es ist für jeden etwas dabei. Doch wo liegt der Unterschied zwischen den Volksbanken und den zahlreichen Sparkassen? Und gibt es Unterschiede für die Kunden?
Der große Unterschied ist, dass Sparkassen staatliche Banken sind und zur Not unterstützt werden, Volksbanken sind Genossenschaftsbanken. Die Sparkassen unterstützen oft mit ihrem Gewinn den Gebäudebau und finanzieren unter anderem die Infrastruktur. Genossenschaftsbanken gewähren Zinsen und Gewinne nur ihren Mitgliedern. Das Angebot vieler großen Banken, ob Sparkasse oder Volksbank, ist und bleibt sehr identisch, von Krediten bis Versicherungen oder der Eigenheimfinanzierung. Unterschiede findet man häufig in der Verzinsung des angelegten Kapitals.
Am vielfältigen Angebot ändert das nichts, und dem Kunden bleibt die Qual der Wahl, welches Angebot für ihn das Beste ist.
