Zunächst einmal muss man den Begriff ‘Ausland’ definieren. Am 1. Januar 2011 griff eine Verordnung der EU-Kommission, wonach Mitgliedsstaaten der EU zu einer gesetzlichen Entschädigung von 100.000 Euro (pro Person/Einlage) verpflichtet sind, sollte eine Bank Pleite gehen. Dies gilt für alle Staaten, welche den Euro als Zahlungsmittel haben. Darüber hinaus gilt es auch für alle Staaten, welche Mitglied der EU sind, aber den Euro (noch) nicht eingeführt haben. Beispiel: Großbritannien, Schweden, Rumänien. Sollte es tatsächlich zu einem derartigen Fall kommen, [...]
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Es ist durchaus möglich, im Ausland höhere Zinsen zu kassieren. Die bekanntesten Beispiele für die ‘Sucht’ nach hohen Zinsen gab es jedoch in den letzten Jahren, als Anleger aus den Niederlanden und Großbritannien reihenweise ihr Geld durch die Bankenpleite auf Island verloren. In Deutschland gibt es einen sogenannten ‘Einlagensicherungsfond’, welcher die Kapitalsicherheit von bis zu 50.000 Euro garantiert. Im Jahr 2010 wurde EU-weit zudem festgelegt, dass die jeweiligen Staaten bei Beträgen bis zu 100.000 Euro für die Erfüllung der Rückabwicklung [...]
Der Markt im Bereich Tagesgeldkonten erholt sich nach der Krise in den Jahren 2007 und 2008 langsam wieder. Die Zinsen – besonders bei ausländischen Banken – steigen und bieten ganz ohne Mindestlaufzeit oder Kündigungsfrist eine rentable Anlagemöglichkeit. Allerdings sind bei der Geldanlage im Ausland auch einige Feinheiten zu beachten, die bei einem Tagesgeldkonto in Deutschland weniger bis gar nicht ins Gewicht fallen. Besonders attraktiv sind Banken in Ländern, die sich nicht am Leitzins der Europäischen Zentralbank orientieren. Hier sind die [...]
